Heute ist der 15. September 2024. Und es ist der „Welttag der Demokratie“.
Das dieser Tag nicht sonderlich gefeiert wird, hat Gründe.
Man bezeichnet „Demokratie“ oft als eine „Herrschaftsform“. Das ist falsch. In einer Demokratie werden über Wahlen Menschen mit Funktionen ausgestattet, um das politische, ökonomische und gesellschaftliche Leben zwischen Staaten, in Staaten, in Teilstaaten und Kommunen zu verwalten und zu gestalten.
Niemals dürfen gewählte Personen gegen die Rechte und Interessen von Menschen handeln, weshalb „Demokratie“ immer schwierig ist.
Es gibt kein einheitliches Interesse und keine gleichen Bedürfnisse unter Menschen. Es gibt aber Grund- und Menschenrechte, gegen die zu verstoßen verboten ist.
Demokratie ist Dialog und gleichzeitig ständige Auseinandersetzung. Der Dialog führt zu Entscheidungen, nicht die Macht von „Politikern“. Eine „Demokratie“ ist also keine „Herrschaftsform“, denn das erforderte ja einen oder mehrere Herrscher.
Deshalb darf ein Mensch niemals in eine Position gesetzt werden, in der er oder sie alleine entschiede, was zu tun sei, ohne Rücksprache mit gewählten Volksvertretern! Solche „Präsidialdemokratien“ sind deshalb keine „Demokratien“, weder die der USA, noch die der Türkei, Indiens und selbstverständlich nicht die Russlands!
Für Bürger gilt, wer „Macht“ will, will Herrschaft und wer die will ist keines Falls ein Demokrat! Und für Politiker gilt, wer glaubt, Politik sei die „Herrschaft der Mehrheit“, und er oder sie sei „an der Macht“, muss selbstverständlich zum Teufel gejagt werden!
¡No Pasarán!
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